Der Generationengarten

 

Zu Beginn des Jahres 2017 gründeten interessierte Menschen von in- und außerhalb der Evang.  Nikolaigemeinde den Freundeskreis „Generationengarten am Wartberg“ und erhalten und bewirtschaften den Garten in eigener Verantwortung unter dem Dach der Nikolaikirchengemeinde. Eigentümer ist die Evang. Gesamtkirchengemeinde Heilbronn.

Ziel ist es, dieses schöne Grundstück zwischen den Weinbergen mit Obstbaumbestand, Wiesen, Küche, und Pavillon als Begegnungsstätte für viele Mitbürger über die Grenzen der Gemeinde hinaus zu erhalten. Zwischen Juni und September finden drei Gottesdienste im Grünen dort statt. Auch für Feste und Feiern im privaten Rahmen kann der Garten gemietet werden.

In diesem ersten Jahr waren es zwischen 15 und 20 Gartenfreunde die regelmäßig in großen und kleinen Aktionen gepflanzt, gejätet, gemäht und geschnitten haben. Auch die NABU-Jugend gehört zu den regelmäßigen Helfern. Sich auszutauschen, miteinander zu essen und zu trinken oder einfach nur da zu sein, sind feste Bestandteile des Gartenjahres.


Bilder G. Löscher

Tag des offenen Gartens

Am Sonntag, den 17.06.2018 lädt der Freundeskreis und die Nikolaigemeinde herzlich zu einem Gottesdienst (10.30 Uhr) im Grünen mit Anschließendem Mittagessen im Generationengarten ein. 

Anschließend ist der Garten zur Besichtigung geöffnet und der NABU Heilbronn wird mit einem kleinen Infostand und einem Bastelangebot für Kinder vor Ort sein.


Kopfweidenpflege 2018

Auf unseren beiden Grundstücken im Köpfertal konnten sich neun Erwachsene, drei Jugendliche und fünf Kinder bei der diesjährigen Aktion beim Schneiden austoben. Die Kleinsten waren wie immer mit Feuereifer dabei! Nach getaner Arbeit wurden wir mit einem leckeren Vesper belohnt.

Kopfweiden -

Zählen zu den prägenden Elementen in unserer Kulturlandschaft.

Durch den regelmäßigen Pflegeschnitt des Menschen erhalten Kopfweiden ihr markantes Aussehen.

Die Weidenruten hatten eine große Bedeutung in der traditionellen Nutzung:

als Verwendung von Flechtmaterial ( z.B.Körbe) und als Baustoff, im Weinbau und für Gärtnereien.

Als Relikte einer traditionellen Nutzung sind sie kulturhistorisch von großem Wert.

Und aus Naturschutzsicht sind sie besonders wertvoll:

unzähligen Insekten v.a. Käfer und Schmetterlingsarten, bietet der Baum Wohnstätte, Nahrungsquelle und Schutz. Etliche  Säugetiere ( u.a. Fledermäuse) und vor allem auch für  Vögel bietet er optimale Lebensbedingungen. Für die Pflanzenwelt stellen sie eine wichtige Habitatsrequisite dar:

 Moose, Flechten, Baumpilze und Farne siedeln sich an.

Fotos: N.Simon



Apfelernte 2017

Die diesjährige Apfelernte liess von der Menge her zu wünschen übrig: durch frostige Nächte im Frühjahr während der Obstblüte kamen nur 2,3 t Äpfel zusammen, dazu noch 206 kg Birnen. 

Fotos: B.Böhringer-Retter/Reimund Walz

Die beiden Jugendgruppen mit einigen Eltern waren auch wieder mit dabei und halfen eifrig mit. Die Apfelernte wurde nach getaner Arbeit mit einem Vesper und eigenem Bio-Apfelsaft belohnt. 


Baumschnittmaßnahmen 2017

Raimund Walz schneidet die Bäume auf den Heilbronner Streuobstwiesen

  Fotos: Raimund Walz


Apfelernte 2016

Unsere diesjährige Apfelmenge beläuft sich auf knappe 9,5 t bio-zertifizierte Äpfel, die an vier Terminen

auf unseren 3 ha großen Streuobstwiesen gepflückt wurden. Durch die verschiedenen Sorten, u. a. Brettacher, Remo, Reglindis, Rewena, Boskop, Gewürzluiken und viele andere, wird die biologische Vielfalt erhalten.

Streuobstwiesen spielen in Baden-Württemberg eine große Rolle: Sie prägen nicht nur das Landschaftsbild, sondern geben der Flora und Fauna einen Lebensraum, auf den sich viele Arten spezialisiert haben. Bei den Vögeln wären beispielsweise der Steinkauz und der Grünspecht zu nennen, aber auch spezielle Fledermaus- und Käferarten sowie Flechten und Pilze sind zu finden.

Viele verschiedene Apfelsorten werden zum  Versaften gebracht und als Bio-Apfelsaft  verkauft. Foto: NABU/B. Böhringer-Retter
Viele verschiedene Apfelsorten werden zum Versaften gebracht und als Bio-Apfelsaft verkauft. Foto: NABU/B. Böhringer-Retter

Aktion "Bunte Meter" auch in Heilbronn

Ob man Wildblumenstreifen anlegt oder Brachflächen vor der Bebauung rettet: Mit jedem „Bunten Meter“ werden Lebensräume für Stieglitze und andere Singvögel geschaffen. Aber auch Bienen, Schmetterlinge und viele andere Tierarten profitieren von dieser Aktion.

Auch wir von der NABU Gruppe Heilbronn haben uns an der Aktion beteiligt: In Ilsfeld-Helfenberg haben wir im Gewann "Tiefenbach" eine als Grünland ausgewiesene Fläche von 20.360 m² eingesät für die Vogelwelt im Siedlungsraum. Sobald die Wiese blüht, zeigen wir an dieser Stelle einen Vorher-Nachher-Vergleich.

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Baumpflanzaktion 2015

Bei der Pflanzaktion packen alle mit an. (Foto: Britta Böhringer-Retter)
Bei der Pflanzaktion packen alle mit an. (Foto: Britta Böhringer-Retter)

Eine unserer Pflanzaktionen fiel im letzten Herbst mit dem ersten Schnee zusammen: Am 28. November 2015 haben wir vier neue Bäume gepflanzt. Durch abgestorbene Obstbäume bzw. nicht angewachsene Jungbäume waren Lücken entstanden, die mit den Neupflanzungen geschlossen wurden. Generell legen wir großen Wert auf vielfältige, alte Obstsorten, um deren Bestand auch künftig zu sichern.
 
Vorgehensweise beim Pflanzen:
1. Ein Loch graben, das die Wurzeln/den Wurzelballen aufnehmen kann
2. Pflanzerde einfüllen
3. Wühlmauskorb zurechtschneiden und -biegen, in das Loch stellen
4. Baumwurzel zurechtschneiden
5. Holzpfahl einbringen
6. Jungbaum einsetzen und mit Erde auffüllen
7. Baum an den Holzpfahl anbinden
8. Gut wässern
9. Stamm unten mit Metallgitterschutz versehen

Ihr seht: Man muss ein wenig Zeit investieren. Doch es lohnt sich, wenn der Baum zum Start die besten Bedingungen erhält.


Baumschnitt in unseren Streuobstbeständen

Im Oktober 2015 wurde die Pflege alter Obstbaumhochstämme auf unseren Streuobstwiesen am Ehrenfriedhof und in Heilbronn-Sontheim durchgeführt. Fachagrarwirt Paul Fehily, spezialisiert in Klettertechnik, machte sich 1,5 Tage an die Arbeit, um unsere alten und zu hohen Bäume fachgerecht zu schneiden. Gleichzeitig entfernte er Misteln in den Kronen, weil diese überhand genommen hatten. Die Bäume werden uns diesen Eingriff hoffentlich danken mit reichen Ernten in den nächsten Jahren.

Der Fachmann am Werk ...
Der Fachmann am Werk ... (Fotos: Britta Böhringer-Retter)

Apfelernte 2015

Dieses Jahr haben wir an drei Terminen über 5,5 t Äpfel aufgelesen, die bei der Firma Gunkel gepresst und abgefüllt werden. Den naturtrüben, leckeren Biosin-Apfelsaft kann man bei  der Firma Gunkel in Heilbronn direkt käuflich erwerben. Danke nochmals an alle Helferinnen und Helfer!


Kopfweidenpflege 2015

Der NABU beim Kopfweidenschneiden 2015
Der NABU beim Kopfweidenschneiden 2015 im Köpfertal. Foto: Volker Koehler

Bei bestem Wetter, Sonne und gefrorenem Boden trafen sich die NABU-Aktiven an einem Samstagvormittag im Köpfertal im Heilbronn. Unterstützung erhielten sie in diesem Jahr durch die NABU-Jugendgruppe und Schüler der Heinrich-von Kleist-Realschule, die ein Sozialpraktiktum absolvierten. Die Kopfweiden werden geschnitten, um den Baumwuchs in Form zu halten. Ganz nebenbei sind die Austriebe vom Vorjahr ein beliebtes Baumaterial für Kindergärten. 


Apfelernte 2014

Bei drei Ernteterminen haben 17 freiwillige Helferinnen und Helfer ingesamt 4,244 t Äpfel aufgelesen, die wie jedes Jahr zu Saft verarbeitet werden. Wir danken allen für ihre tatkräftige Unterstützung, insbesondere den Schülern der Heinrich-von-Kleist-Schule, die im Rahmen der Apfelernte soziale Stunden abgeleistet haben.


Schafe als ökologische Rasenmäher

Schafe
Foto: Britta Böhringer-Retter

Auf unseren Streuobstwiesen in Heilbronn-Sontheim weiden künftig Schafe – eine durch und durch ökologische Lösung!


Kopfweidenschnitt 2014 im Köpfertal

Kopfweidenschnitt Einweisung
Selbstverständlich gab es zu Beginn für die neuen Helferinnen und Helfer eine Einweisung.

Fast zwanzig Freiwillige waren am Samstag, 1. Februar, gekommen, um die Kopfweiden im Heilbronner Köpfertal zu schneiden. 

 

Die Jugendlichen waren mit Eifer bei der Sache
Die Jugendlichen waren mit Eifer bei der Sache. Alle Fotos: Volker Koehler

Die Kopfweiden sind eine traditionelle Schnittart. Früher fanden die Austriebe im Weinbau zum Anbinden der Reben Verwendung, heute gerne in Kindergärten zum Bau von Weidenhäusern. Das Jahr über bieten die Weiden im Naturschutzgebiet Köpfertal vielen Vogelarten Gelegenheit zum Nestbau und zur Nahrungssuche.

 

Nicht nur Erwachsene, sondern auch die NABU-Jugendgruppe und Schülerinnen im sozialen Einsatz halfen beim Schnitt auf gefrorenem Boden eifrig mit.  vk 


Apfelernte 2013

Apfelernte 2013
(Alle Fotos: Britta Böhringer-Retter)

Dieses Jahr wurde die Apfelernte wieder von tatkräftigen Helfern unterstützt, unter anderem von Achtklässlern der Heinrich-von-Kleist Realschule Heilbronn-Böckingen. 

 

Im Rahmen des sozialen Engagements fiel ihre Wahl auf den NABU Heilbronn. Nach getaner Arbeit gab es wieder ein Vesper, das an der frischen Luft natürlich noch besser geschmeckt hat. Der Apfelertrag war dieses Jahr nicht so hoch, da im kühlen Frühjahr die Bienen zum Bestäuben fehlten bzw. einige Blüten erfroren, dazu kamen die Regenfälle der letzten Woche, in denen viele Äpfel abgeworfen wurden.

 

Von den geernteten Äpfeln haben wir außerdem einige Säcke zurückbehalten, die auf dem Unterheinrieter Dorfmarkt zu Saft verarbeitet und ausgegeben werden. 



Kopfweidenschnitt 2013 im Köpfertal

Mit Gummistiefeln gut gerüstet: Kopfweidenschnitt im Köpfer (Foto: Britta Böhringer-Retter)
Mit Gummistiefeln gut gerüstet: Kopfweidenschnitt im Köpfer (Foto: Britta Böhringer-Retter)
(Foto: Britta Böhringer-Retter)
(Foto: Britta Böhringer-Retter)

Am Samstag, den 2.2.2013, haben wir wie jedes Jahr auf unseren Grundstücken im Heilbronner Köpfertal die Kopfweiden geschnitten. Bei trockenen 5 Grad war es recht angenehm, allerdings bekam man ohne Gummistiefel schnell nasse Füße. Der Köpferbach führte Hochwasser, so dass uns unsere beiden Grundstücke mehr wie Auenwälder vorkamen. Trotz dieser Widrigkeiten waren wir mit dem Schneiden in gut zwei Stunden fertig und konnten mit der 13-köpfigen Helferschar zum Vesper mit heißen Getränken übergehen. 



Impressionen von der Apfelernte 2012

Rechts unten: Buchen-Streckfuß ( Rotschwanz). Fotos: Reimund Walz
Rechts unten: Buchen-Streckfuß ( Rotschwanz). Fotos: Reimund Walz

Dieses Jahr bekamen wir ein Hilfsangebot von einem Jung-Schäfer, der bei der Apfelernte sogar auf Bäume kletterte und uns mit einem Einsatz seines Maschinenparks unterstützte. Dafür recht herzlichen Dank!

 

Am letzten Erntetag, den 13. Oktober, hat uns noch eine 6. Klasse des Robert-Mayer-Gymnasiums mit ihrem Klassenlehrer Herr Maier unterstützt. Da sogar eine Apfelpresse mit Häcksler zur Verfügung stand und somit direkt frisch gepresster Apfelsaft gekostet werden konnte, bekamen die Schülerinnen und Schüler gleich einen praktischen Bezug zur Apfelernte.

 

Herr Roller hat uns wieder großartig unterstützt, mit Traktor samt Anhänger hat er die Apfelmassen befördert. Die Schüler konnten natürlich auch mitfahren und hatten einen Heidenspaß dabei. Ein großer Dank sei an dieser Stelle an alle beteiligten Helfer ausgesprochen, ohne die diese Aktion nicht zu bewältigen gewesen wäre!

 

Die gesamte Apfelernte 2012 ergab eine Rekordsumme von 11.150 Kilogramm allerschönster Bio-Apfelware! Wir hatten sogar an allen drei Ernteterminen wunderschönes Spätsommer-Wetter!