Das große Insektensterben

Wenn die Windschutzscheibe sauber bleibt ...

Weltweit warnen die Wissenschaftler vor einem dramatischen Insektensterben. Betroffen sind vor allem Fluginsekten wie Wild- und Honigbiene sowie Schmetterlinge. Man schätzt, dass es seit den letzten 30 Jahren etwa

80% weniger Insekten gibt.

Die Folgen sind schon heute zu spüren :  Ein europäisches Forschungsprojekt zeigt, dass viele Wildblumenarten vom Aussterben bedroht sind. Denn fast 90% der Wildblumen sind von der Bestäubung durch Insekten abhängig.

Weltweit könnten sich 75% unserer Nutzpflanzen ohne Bestäubung durch die Insekten nicht fortpflanzen.

Ohne Insekten fehlt zudem ein wichtiges Bestandteil der Nahrungskette v.a. für Vögel.

Der Vogelforscher H.G.Bauer hat in Gegenden rund um den Bodensee festgestellt, dass Vogelarten, die sich von Großinsekten ernähren, stark abnehmen.

"Wenn es keine Insekten mehr gibt, bezweifle ich, dass wir Menschen länger als ein paar Monate überleben würden", prophezeit der amerikanische Insektenforscher Edward Wilson.

Die Hauptursache dafür ist die ungebremste und zunehmende Verwendung von neuartigen Wirkstoffen, deren Giftigkeit DDT um ein Tausendfaches übertrifft!!

Zu den gravierenden negativen Auswirkungen sowohl von Glyphosat (Totalherbizid), z.B.Round up, als auch von den Neonikotinoiden (Gruppe von hochwirksamen Insektiziden) gibt es in der internationalen wissenschaftlichen Literatur eine erdrückende Beweislast. Nach neuesten Veröffentlichungen der WHO stehen sie im Verdacht krebserregend zu sein. Die neurotoxische Wirkung auf Bienen ist mehrfach nachgewiesen. Andere Arten wie die Amphibien wurden bei der Risikobewertung gar nicht berücksichtigt.

 

Fotos : C..Paukert/E.Janiesch/B.Retter/M.Feucht

Sollen diese Schönheiten für immer verschwinden? Bitte helfen Sie mit, diesen massiven Rückgang unserer Insektenwelt zu stoppen!

Verzichten Sie auf Pestizide in Ihrem Privatgarten!

Sie schützen dadurch auch Ihre eigene Gesundheit.

Auf dem TV Sender arte/mediathek ist der Filmbeitrag "Roundup, der Prozess" vom 17.10.2017 um 20:15 Uhr noch einige Zeit aufrufbar.

 

Wer diesen Film gesehen hat, kann ermessen, wie bedenklich die Anwendung von Glyphosat ist!