Fledermäuse im Kirchturm

Johanneskirche Untergruppenbach bietet Schutz


Ende der Krötenwanderung 2021

Heute, am 23. April, endet offiziell die diesjährige Amphibienaktion. Vielen Dank an alle Helfer, die wieder viele Stunden ihrer Freizeit für unsere Amphibien geopfert haben. Diese Saison war für die Tiere sehr schwierig :

Nachdem sich die ersten Amphibien schon Mitte Februar wegen milder Temperaturen auf den Weg gemacht hatten, wurde die Wanderung immer wieder wegen Nachtfrösten und Schneefall ausgesetzt.

 

Bedingt durch die Wetterkapriolen erwarten wir weitaus weniger Amphibienzahlen als in den Vorjahren. Belegt werden kann dies erst, wenn die Zählbögen  ausgewertet sind. Die Experten vermuten, daß viele Kröten nicht mehr zum Ablaichen gekommen sind.


Nächtlicher Einsatz für Erdkröte und Molch

Pressebericht zur Krötenwanderung 2021

NABU-Vorsitzende Britta Böhringer-Retter (links) und Kreisökologin Stefanie Kielhorn freuen sich über jede Kröte, die sie entdecken. Foto: Stefanie Pfäffle
NABU-Vorsitzende Britta Böhringer-Retter (links) und Kreisökologin Stefanie Kielhorn freuen sich über jede Kröte, die sie entdecken. Foto: Stefanie Pfäffle

Die warme Sonne hat sie aus ihrer Winterstarre erweckt. Die Amphibien machen sich auf zu ihren Laichgebieten und müssen dabei auch so manche Straße überqueren. Das heißt auch, dass wieder dutzende Helfer unterwegs sind, um des Nachts die Kröten, Frösche und Lurche vor dem Tod zu bewahren. An die 70 Strecken werden im Landkreis Heilbronn betreut. "Es gibt kaum eine Gemeinde, in der es kein Gebiet gibt", erklärt Kreisökologin Stefanie Kielhorn, die beim Landratsamt Heilbronn unter anderem für den Amphibienschutz zuständig ist.

 

Zum ganzen Artikel in der Heilbronner Stimme vom 8. März 2021 geht's HIER.


Müll in den Streuobstwiesen

Müll auf der Streuobstwiese im Burgmal, Heilbronn.  Foto: NABU/ Reimund Waltz
Müll auf der Streuobstwiese im Burgmal, Heilbronn. Foto: NABU/ Reimund Waltz

So sah es vor wenigen Tagen auf unserer Streuobstwiese in der Nähe des Ehrenfriedhofs Heilbronn aus. Alles voll mit Flaschen, Zigarettenkippen und anderem Müll. Auch allgemein fällt mehr Müll an den Straßenrändern und Wegen auf. Eine mögliche Ursache sind wegen des Corona-Virus geschlossene Restaurants. Einweg-Essensverpackungen und weggeworfene Masken verschandeln zum Leidwesen der NABU-Aktiven die Landschaft. Leider nehmen manche Zeitgenossen keine Rücksicht auf Schutzgebiete.  vk


Kopfweidenpflege im Köpfertal Heilbronn

Foto: NABU/ Volker Koehler
Foto: NABU/ Volker Koehler

Ganz coronakonform lief der diesjährige Kopfweidenschnitt ab.  Die freiwilligen Helferinnen und Helfer hielten die vorgegebenen Schutzabstände ein. So wurden auch wieder die notwendigen Schutzabstände der Weiden untereinander hergestellt. Trotz des vielen Regens konnte die Fläche mit Gummistiefeln betreten werden, ohne einzusinken. Als Naturschutzmaßnahme war die Aktion ausdrücklich zugelassen.  vk


Stunde der Wintervögel 2021

Am 9. Januar 2021 haben wir uns zum Vogelzählen im Pfühlpark Heilbronn getroffen. Mit Ferngläsern und Teleobjektiv bewaffnet konnten wir folgende Vogelarten feststellen: 

  • Amsel 1
  • Buchfink 5
  • Buntspecht 1
  • Kleiber 2
  • Kohlmeise 8
  • Rotkehlchen 1
  • Ringeltaube 8
  • Gartenbaumläufer 1

Das Ergebnis fiel leider nicht so gut aus, wie wir uns es gewünscht hätten, allerdings haben wir uns über die Beobachtung des Baumläufers gefreut.

 

Baumläufer bewegen sich in charakteristischer Weise ruckartig aufwärts an Baumstämmen, so dass man sie relativ einfach bestimmen kann. Bei uns in Mitteleuropa sind zwei Baumläuferarten beheimatet:

             

 

 

 

Der Gartenbaumläufer 

 

Der kleine Gartenbaumläufer ist gut getarnt: Oft entdecken wir ihn erst, wenn er vom Baumstamm, an dem er gerade noch senkrecht herumturnte, auffliegt.

Er hat sich mit seinen langen Krallen und dem spitzen, leicht gebogenen Schnabel an das Leben in der Senkrechten angepasst. In der Rinde sucht er nach seiner Nahrung.

Unterschiede:

kurze Hinterzehe, Bauch bräunlich, Pinzettschnabel 

ist stärker gebogen, als der vom Waldbaumläufer.

 

Im Volksmund auch' Rindenrutscher' genannt.

Der Waldbaumläufer

 

Er sieht dem häufigeren Gartenbaumläufer sehr ähnlich. Es ist sehr niedlich anzusehen, wenn er wie eine kleine Maus den Baumstamm hinaufhuscht, emsig auf der Such nach versteckten Insekten. Am besten können wir sie durch den Gesang voneinander unterscheiden.

Weitere Unterscheidungsmerkmale:

lange Hinterzehe, weißer Bauch, Schnabel leicht gebogen

Fotos: Nabu    Text: Nabu


Neuer Turmfalken-Nistkasten

Foto: NABU/Volker Koehler
Foto: NABU/Volker Koehler

 

 

 

 

 

 

In Donnbronn gibt es einen neuen Turmfalken-Nistkasten. Der NABU bedankt sich ganz herzlich beim Bauhof der Gemeinde Untergruppenbach für die Montage in schwindelnder Höhe.


Amphibienschönheiten

Entdeckungen von der letzten Amphibienrettungsaktion

      Fotos: Stefanie Kielhorn


Unterstützung  gesucht!

Für unseren Vorstand suchen wir Verstärkung: Der Posten als stellvertretende/r Vorsitzende/r ist neu zu besetzen!

 Im kommenden Jahr wird die Mitgliederversammlung wieder im März stattfinden, wobei auch die Neuwahlen anstehen. 

Bei Interesse bitten wir um Meldung bei der Vorsitzenden Britta Böhringer-Retter oder auch gerne bei einem anderen Vorstandsmitglied. Eine spezielle Ausbildung wird nicht benötigt;  Interesse an Naturschutzthemen, Kontaktfreude, Teamfähigkeit und die Bereitschaft zu lernen genügen. Wir sind auch alles Laien und haben uns das nötige Wissen im Lauf der Zeit angeeignet.

Eine gute Einarbeitung und Unterstützung ist selbstverständlich, wir freuen uns über jede Anfrage.


Klimastreik

Auch der NABU beteiligt sich an der Demo  "Fridays for Future"

Ab Mai 2021 soll wieder jeden ersten Freitag im Monat ein Streik stattfinden. Der erste ist am

 

Freitag, den 7.Mai 2021 um 16h30 auf dem Kiliansplatz in Heilbronn

 

geplant. Der Nabu unterstützt die Demonstration für ein besseres Klima und freut sich über Unterstützung und

Beteiligung.


Die Bienen-Ragwurz- eine einheimische Orchideenart

Eine erfreuliche Entdeckung konnten wir kürzlich auf einer unserer Streuobstwiesen machen: Durch permanentes Ausmagern der Wiese hat sich eine einheimische Orchideenart, die Bienen-Ragwurz, angesiedelt. Sie bevorzugt basenreiche Trockenrasen, Magerrasen und  nicht allzu trockene Standorte.

In der Regel kommt es zur Selbstbestäubung – eine Seltenheit, da normalerweise die Fremdbestäubung durch Insekten stattfindet. Oft blüht die Bienen-Ragwurz nur wenige Male und verschwindet dann wieder oder sie benötigt einige Jahre bis zur nächsten Blüte.
In den letzten Jahren scheint es eine gewisse Ausbreitungstendenz der Bienen-Ragwurz zu geben, was viele Autoren auf die Klimaerwärmung zurückführen.