Neuer Turmfalken-Nistkasten

Foto: NABU/Volker Koehler
Foto: NABU/Volker Koehler

In Donnbronn gibt es einen neuen Turmfalken-Nistkasten. Der NABU bedankt sich ganz herzlich beim Bauhof der Gemeinde Untergruppenbach für die Montage in schwindelnder Höhe.


Viele Helfer, große Ernte

Foto: NABU/Volker Koehler
Foto: NABU/Volker Koehler

Viele Freiwillige halfen mit am 12. September 2020. Vier Tonnen Äpfel konnten an diesem Tag in Heilbronn-Sontheim geerntet und bei der Mosterei abgeliefert werden.


Die Apfelernte hat wieder begonnen ...

Auf unseren Streuobstwiesen sind die Äpfel reif und warten darauf, versaftet zu werden. Dafür brauchen wir noch weitere helfende Hände, damit die Ernte eingebracht werden kann.

Wer gerne mithelfen möchte, hier die Infos dazu:

Bitte an witterungsunabhängige Kleidung denken, da das Gras oft noch feucht ist. Gerne können Eimer mitgebracht werden, eventuell an Handschuhe denken. Für ein anschließendes Vesper wird gesorgt, deshalb bitte anmelden unter 07131.30757 oder 07131.162778.

 

Der nächste Erntetermin ist am Samstag, den 12.09.2020 ab 9:30 Uhr in HN-Sontheim, auf den Streuobstwiesen Hüttenäcker und Klingenäcker.

 


Amphibienschönheiten

Entdeckungen von der letzten Amphibienrettungsaktion

      Fotos: Stefanie Kielhorn


Unterstützung  gesucht!

Für unseren Vorstand suchen wir Verstärkung: Der Posten als stellvertretende/r Vorsitzende/r ist neu zu besetzen!

 Im kommenden Jahr wird die Mitgliederversammlung wieder im März stattfinden, wobei auch die Neuwahlen anstehen. 

Bei Interesse bitten wir um Meldung bei der Vorsitzenden Britta Böhringer-Retter oder auch gerne bei einem anderen Vorstandsmitglied. Eine spezielle Ausbildung wird nicht benötigt;  Interesse an Naturschutzthemen, Kontaktfreude, Teamfähigkeit und die Bereitschaft zu lernen genügen. Wir sind auch alles Laien und haben uns das nötige Wissen im Lauf der Zeit angeeignet.

Eine gute Einarbeitung und Unterstützung ist selbstverständlich, wir freuen uns über jede Anfrage.


Klimastreik

Auch der NABU beteiligt sich an der Demo  "Fridays for Future"

Am 29. November 2019 haben wir uns am "Globalen Klimastreik" in Heilbronn beteiligt. Los ging's am Bollwerksturm, wo wir uns mit weiteren Vertretern von Verbänden und Organisationen versammelten und gemeinsam den Kundgebungen der "Fridays und Parents for Future" lauschten. Bei einer Tasse Punsch gab es Gelegenheit für interessante Gespräche.

Neben Schülern aus dem Stadt- und Landkreis waren auch viele Eltern und Großeltern gekommen. Mit Worten und selbstgebastelten Plakaten machten sie auf die drohende Erderwärmung und den persönlichen CO2-Fußabdruck aufmerksam. Auf dem Schild einer Jugendlichen war eine traurige Biene Maja zu sehen. Für uns als Engagierte im Artenschutz ist das eine besonders schmerzliche Mahnung, wie sehr unser Lebensstil und der Klimawandel unserer Insektenwelt zu schaffen macht. Umso wichtiger ist es, dass wir unseren Tieren und heimischen Lebensräumen eine Stimme geben und damit die Schülerinnen und Schüler unterstützen und ihnen mit unseren zahlreichen Naturschutz-Projekten Mut machen.

Bemerkenswert war auch, dass der ein oder andere NABU-Engagierte seine Mittagspause nutzte, um uns beim anschließenden Protestmarsch in der Innenstadt aufzuspüren und ein Stück mitzulaufen. Wie praktisch, dass wir in unseren blauen NABU-Jacken gut zu erkennen waren, denn immerhin nahmen rund 600 Klimaschützer an der Veranstaltung teil.

Fotos: Britta Böhringer-Retter


Die Bienen-Ragwurz- eine einheimische Orchideenart

Eine erfreuliche Entdeckung konnten wir kürzlich auf einer unserer Streuobstwiesen machen: Durch permanentes Ausmagern der Wiese hat sich eine einheimische Orchideenart, die Bienen-Ragwurz, angesiedelt. Sie bevorzugt basenreiche Trockenrasen, Magerrasen und  nicht allzu trockene Standorte.

In der Regel kommt es zur Selbstbestäubung – eine Seltenheit, da normalerweise die Fremdbestäubung durch Insekten stattfindet. Oft blüht die Bienen-Ragwurz nur wenige Male und verschwindet dann wieder oder sie benötigt einige Jahre bis zur nächsten Blüte.
In den letzten Jahren scheint es eine gewisse Ausbreitungstendenz der Bienen-Ragwurz zu geben, was viele Autoren auf die Klimaerwärmung zurückführen.