Amphibienhelferausflug am 25. Juni 2017

Als Dankeschön für den Einsatz der fleißigen Amphibienhelfer haben wir einen Ausflug organisiert.

Nach einem leckeren Mittagessen im Gasthaus am Michaelsberg in Treffentrill, besuchten wir den

Klaus-Kleiber-Pfad in Cleebronn. Zusammen mit den Nabu-Jugendgruppen samt Eltern und Leitung ging es auf einen etwa 2 km langen Rundweg durch Wald und Weinberge. Insgesamt 16 Infotafeln bringen dem Besucher die Welt der Vögel näher. Als Ausklang  genossen wir Kaffee und Getränke samt Kuchen auf einer Streuobstwiese, die von den Eltern gespendet wurden.

 

 

Beim Picknick                                 Tausendgüldenkraut                                                                               Steinkrebs

Fotos: B.Böhringer-Retter

Anfahrt zum Klaus-Kleiber-Pfad:

74389 Cleebronn, Beim Schützenhaus, Kuhwäldle

Beim Cleebronner Sportplatz in Richtung Fa.Zink Feuerwerk, am Firmengelände direkt weiter Richtung Schützenhaus fahren, dort Parkmöglichkeit.


Jahresausflug 2016 – Bei den Albbüffeln

NABU-Jahresausflug auf die Schwäbische Alb

Die Albbüffel auf der Schwäbischen Alb waren das Ziel des Jahresausflugs des NABU Heilbronn unter der Leitung von Christoph Armbruster. Viehzüchter Willi Wolf zeigte den 28 Teilnehmern bei bestem Ausflugswetter eine seiner Büffelherden auf der Weide bei Meidelstetten. Als Alleinstellungsmerkmal vermarktet er das Fleisch der aus den Karpaten stammenden Rasse auf biologische Weise. Die Büffel sind robust und kennen keinen Stress. Somit erzielt er höhere Preise als bei Fleischsorten, bei denen kein einheimischer Landwirt mit den Preisen von Supermarktketten mithalten kann.
Beim Mittagessen überzeugten sich die Naturschützer von regional produzierten Lebensmitteln. Nachmittags erkundete die Gruppe die Ruine Stahleck am Albtrauf auf der Reutlinger Alb und erfrischte sich während einer Freiluft-Trauung an der Lauterquelle in Offenhausen.  vk

 

Viehzüchter Willi Wolf (Mitte) vor seiner Büffelherde bei Meidelstetten auf der Schwäbischen Alb.  Foto: Volker Koehler
Viehzüchter Willi Wolf (Mitte) vor seiner Büffelherde bei Meidelstetten auf der Schwäbischen Alb. Foto: Volker Koehler
So sehen sie aus, die Bioland-Albbüffel.  Foto: Volker Koehler
So sehen sie aus, die Bioland-Albbüffel. Foto: Volker Koehler
Willi Wolf weiß viel über die Albbüffel zu erzählen.  Seit 2005 lebt die Herde auf der Reutlinger Alb. Die NABU-Gruppe hört interessiert zu.  Foto: Volker Koehler
Willi Wolf weiß viel über die Albbüffel zu erzählen. Seit 2005 lebt die Herde auf der Reutlinger Alb. Die NABU-Gruppe hört interessiert zu. Foto: Volker Koehler

Jahresausflug 2015 nach Unterfranken

Nach Unterfranken führte der Jahresausflug der NABU-Gruppe Heilbronn und Umgebung. Erste Station war das Vogelschutzgebiet Garstadt bei Schweinfurt. Auf dem ehemaligen Baggerseegelände mit Beobachtungsturm begegneten den Naturschützern seltene Wasservögel wie Drosselrohrsänger und Trauerschwan. Besonders angetan waren alle von einer Rohrammer, die sich lange auf einem Schilfstängel präsentierte. 

 

Danach ging es in den Steigerwald. Der Stollberg ist Deutschlands höchster Weinberg und bietet eine der schönsten Aussichten Bayern. In dem neuen Zentrum Nachhaltigkeit Wald in Handthal erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes aus einer uns weitgehend unbekannten Region.  vk 


WIR-Fest 2014 für die ganze Familie

Trotz regnerischen Wetters trafen sich 50 Aktive, die Jugendgruppe sowie deren Eltern zum Familienfest auf dem Gelände des Bezirksimkervereins in Heilbronn-Böckingen. An verschiedenen Stationen galt es, sein Wissen über die Natur zu testen oder Neues zu erfahren.

Dieter Sackmann erzählte Wissenswertes über Bienen, die NABU-Jugendleiterinnen Nicole Simon und Carmen Gah testeten das Wissen über Geräusche aus der Natur und zeigten tierische Präparate. Danach schmeckte die Grillwurst umso besser.  vk


Jahresausflug 2014 in die Rhön

Bergeidechse, Waldhyazinthe, Blutströpfchen, Sonnentau
Bergeidechse, Waldhyazinthe, Blutströpfchen, Sonnentau (v.o.n.u.) Fotos: Hannelore Hellwig

In die Hohe Rhön führte der Jahresausflug des NABU am 5. Juli 2014. Erstes Ziel war das Naturschutzgebiet Schwarzes Moor mit interessanten Pflanzen wie dem Sumpfblutauge und dem fleischfressenden Sonnentau und seltenen Vogelarten wie dem Baumpieper. Ein Lehrpfad führt auf einem Holzbohlenweg durch das größte Hochmoor der Rhön und lässt die Natur hautnah erleben. 

 

Im Anschluss ging es auf den höchsten Berg Hessens, die 950 m hohe Wasserkuppe. Nach allen Himmelsrichtungen gehen von der baumlosen, breitgewölbten Kuppe Wasserläufe aus. Ein weiter Rundblick in alle Richtungen beeindruckte die 35 Exkursionsteilnehmer unter der Leitung von Britta Böhringer-Retter und Christoph Armbruster vom NABU Heilbronn. 

 

Ein weiterer Höhepunkt war die Ruine Homburg bei Gössenheim nördlich von Würzburg, eine der größten Ruinen Deutschlands. Im Kalktrockenrasen und im Steppenheidewald rund um die Ruine leben besondere Pflanzen und Tiere der mainfränkischen Trockengebiete.  vk

Mitglieder unserer Reisegruppe im Naturschutzgebiet Schwarzes Moor
in der Hohen Rhön.

Foto: Volker Koehler


Jahresausflug 2013 in den Schwarzwald

Lotharpfad im Naturschutzgebiet Schliffkopf
Auf dem Lotharpfad im Naturschutzgebiet Schliffkopf (Alle Fotos: Volker Koehler)

Der Jahresausflug führte die NABU-Gruppe Heilbronn in den Nordschwarzwald. Im Naturschutzgebiet Schliffkopf befindet sich oberhalb des Ruhesteins der Lotharpfad auf über 1000 Meter Höhe. 

 

Benannt nach dem Orkan Lothar an Weihnachten 1999 hat man in diesem Bereich die Natur sich selbst überlassen. Schmale Holzbohlenwege führen die 35 Teilnehmer über die vom Sturm umgefallenen Bäume. Daneben entwickelten sich bereits meterhohe junge Bäume. Andere Tierarten finden sich ein, wie die NABU-Gruppe sich bei sonnigem Wetter selbst überzeugen konnte. Der fachkundige Führer vom Naturschutzzentrum Ruhestein zeigte einen Sandlaufkäfer, der offene Standorte bevorzugt, und eine Schlupfwespe, die Eier in Holzwespenlarven im Totholz legt. Beeindruckend war auch die Sicht ins Rheintal bis nach Straßburg.

 

Nach dem Mittagessen besichtigten die Naturschützer eine Schnapsbrennerei, ehe es zu den Hochmooren am Kaltenbronn ging. Alles Namen, die in der Diskussion um einen zukünftigen Nationalpark Nordschwarzwald eine Rolle spielen.  vk


WIR-Fest 2012

Gemütlicher Nachmittag mit den NABU-Aktiven

Wir-Fest 2012
Fotos: Britta Böhringer-Retter

Das Wetter passte, für genügend Essen und Trinken war gesorgt. Nicole Simon und Jörg Kuebart hatten das Wir-Fest der aktiven Mitglieder gut organisiert, nach Kaffee und selbstgebackenen Kuchen fand eine Waldführung und eine Waldexkursion statt. Danach konnten verschiedene Grillspezialitäten versucht werden, die mit mitgebrachten Salaten gekrönt wurden.

 

Für alle Beteiligten wurde es ein sehr netter Nachmittag. Nochmals herzlichen Dank an die Organisatoren!


Jahresausflug 2012 an den Bodensee

Beim Wassertreten
Beim "Wassertreten" (Foto: Britta Böhringer-Retter)

Der NABU-Ausflug 2012 durch das Naturschutzgebiet Wollmatinger Ried am Bodensee gestaltete sich als Abenteuer, da durch vermehrte Regenfälle ein großer Teil  der Flächen unter Wasser stand.

 

Ein Teil der Gruppe blieb auf trockenen Wegen, der andere Teil machte sich barfuß und mit hochgekrempelten Hosen auf den Weg zu einer Aussichtsplattform. Zwischen Schilfröhricht  und 150 Jahre alten Salweiden stapften wir in  z.T. kniehohem Wasser.

 

 

Die Tour mit den ausgebildeten Führern gewährte interessante Einblicke in die Flora und Fauna des Untersees. Unter anderem hörte man den Rohr- und Feldschwirl, auf dem See waren  Kolbenenten, Kormorane, Haubentaucher und Fluss-Seeschwalben zu sehen.

Nach einem leckeren Mittagessen mit einzigartiger Aussicht bis zur Gipfelkette der Alpen teilten wir uns in zwei Gruppen. Eine wählte den beschwerlichen Aufstieg zum Hohentwiel, der größten Festungsruine Deutschlands, die auf einem Vulkanfelsen steht. Die andere Gruppe unternahm unterhalb der Ruine einen botanischen Rundgang.
 

Zusammen fuhren wir wieder gen Heimat und waren um 20 Uhr wohlbehalten zu Hause. Wir genossen einen sommerlich-warmen Tag mit einer abenteuerlichen Exkursion und vielen interessanten Eindrücken.


Die Ruine Hohentwiel bei Singen
Die Ruine Hohentwiel bei Singen (Foto: Britta Böhringer-Retter)
Ein Meter hoher Natternkopf
Beeindruckend: ein Meter hoher Natternkopf (Foto: Britta Böhringer-Retter)
Raupen des Tagpfauenauges
Raupen des Tagpfauenauges (Foto: Britta Böhringer-Retter)


Jahresausflug 2011 an den Bodensee

Bodenseeufer auf der Halbinsel Mettnau
Die NABU-Gruppe am Bodenseeufer auf der Halbinsel Mettnau (Foto: vk)

Zwei Einrichtungen in Radolfzell am Bodensee waren die Ziele des Jahresausflugs der NABU-Gruppe Heilbronn und Umgebung am 27. Mai 2011. Eine spezielle Führung gab es im Max-Planck-Institut für Ornithologie, besser bekannt als Vogelwarte Radolfzell. Institutsleiter Wolfgang Fiedler befasst sich mit Vogelwanderungen und Krankheiten. Er zeigte den 37 Teilnehmern des Naturschutzbundes die erforderlichen Volieren mit Stockenten und bezeichnete sie scherzhaft als „Duckingham Palace“. Aufschlussreich waren auch die Informationen zur Telemetrie. Selbst Schmetterlinge oder Hummeln werden dabei mit kleinen Sendern ausgestattet, um ihre Wanderzüge zu verfolgen.

 

Am Nachmittag war das NABU-Zentrum Mettnau Ausgangspunkt zu einer Exkursion über die als Naturschutzgebiet ausgewiesene Halbinsel am Bodensee. Hier kamen die Pflanzenliebhaber auf ihre Kosten. Auf für die Öffentlichkeit unzugänglichen Gebieten traf die Gruppe unter der Leitung von Karl Strobel auf das fleischfressende Fettkraut, auf den Schlauchenzian und auf zu den Orchideen gehörende Knabenkräuter.  vk