Apfelernte – Impressionen

Fotos: NABU/Guido Löscher


Vogelkundliche Führung im Köpfertal

Fotos: Britta Böhringer-Retter
Fotos: Britta Böhringer-Retter

Im Rahmen des Naturerlebnistags hat der NABU eine vogelkundliche Führung durch das Köpfertal und die angrenzenden Streuobstgebiete angeboten. Bei durchwachsenem Wetter haben die TeilnehmerInnen viel Neues erfahren.


Unsere aktiven Mitarbeiter

 

 

 

 

 

 

 

Alois Hammer aus Horkheim mit einem Schleiereulenkasten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alois Hammer und Franz Harasko in Horkheim beim Vorbereiten  von Nisthilfen für Mehlschwalben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Dietrich Schäfer im Rotbachtal betreut das Projekt "Wasseramsel".

 

 

 

 

 

 

 

Ulf Krolop und Dietrich Schäfer kontrollieren die Wasseramselnester.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieter Sackmann beim Kopfweidenschneiden im Köpfertal

 

 

 

 

 

Unser Baumfachwart Reimund Walz bei der Apfelernte in HN-Sontheim

 


Schmetterlinge – graziöse Leichtgewichte

Führung mit Martin Feucht vom NABU Schwaigern

Die Waldheide in Heilbronn Anfang August zeigte ihre Blütenpracht. Und immer wieder dazwischen auffliegend: Schmetterlinge. Mehr als 30 Interessierte waren gekommen, um sie kennenzulernen. Martin Feucht war mit einem Kescher ausgerüstet, schon landete der Schmetterling in der Becherlupe. Natürlich nur, bis ihn alle begutachtet hatten. "Blühende Wiesen am Waldrand sind besonders interessant", meinte er. So ist der Wasserdost der Lebensraum des Russischen Bären, ein durch Natura 2000 besonders geschützter Falter. Feucht appelliert, entsprechende Wegränder erst Ende September zu mähen.

Auch das ist Natur: Die Naturschützer sahen dem auffliegenden Russischen Bären nach, da flog ein Grauschnäpper vom Baum auf und verspeiste ihn.

"Der gelb blühende Hornklee ist der Futterplanze der Bläulinge", erklärte Feucht sachkundig. Jetzt wissen die aufmeksamen Teilnehmer: Auch ein Kaminfeger und ein Mondvogel sind Schmetterlinge.

Allerhand an Anschauungsmaterial rundete die Führung ab. So konnten Kokons und leere Puppen bewundert werden, aus denen ein Schmetterling geschlüpft war.  vk

 

Martin Feucht (Mitte) zeigt den gerade auf der Waldheide eingefangenen Schmetterling.  Foto: Volker Koehler
Martin Feucht (Mitte) zeigt den gerade auf der Waldheide eingefangenen Schmetterling. Foto: Volker Koehler
Die Raupe des Mondvogels ernährt sind von Eichenblättern.  Foto: Volker Koehler
Die Raupe des Mondvogels ernährt sind von Eichenblättern. Foto: Volker Koehler

Durchs Heilbronner Köpfertal

Zweite Familienführung durch duftenden Bärlauch

Fotos: NABU/ Britta Böhringer-Retter

Drei Spechtarten waren zu hören, auch die Wildbienen waren aktiv. Und sogar ein Reh in nächster Nähe! Die naturkundliche Führung für Familien verlief optimal. Erst als alle Teilnehmer im Trockenen waren, öffnete Petrus seine Schleusen. Doch zuvor bekamen die Kinder mit ihren Eltern von Elsbeth Hege und Volker Koehler am 30. April 2016 im Heilbronner Köpfertal einiges vermittelt. Dabei war auch Didi, der Distelfink, seines Zeichens Vogel des Jahres 2016. Aufmerksam folgten die Kinder seinen Ausführungen.   vk

 


Führung für Familien in Auenstein

Wer hat schon jemals einen Zilpzalp gesehen?

Zwar war es kalt am 24. April 2016, aber der Wettergott hatte ein Einsehen. Sogar die Sonne kam noch heraus. Vom Sportplatz Tiefenbach ging es den Ochsenweg hinauf. Dass die Bäume noch wenig belaubt waren, hatte durchaus seine Vorteile: Wer hat jemals einen Zilpzalp nicht nur gehört, sondern auch gesehen?  Die Teilnehmer der Führung waren erfreut über den unscheinbaren Vogel im noch dürren Geäst, der aufgrund seines Rufes dennoch eindeutig zu bestimmen war.  Geleitet haben die Führung Elsbeth Hege und Volker Koehler.   vk

 

Naturkundliche Familienführung mit Elsbeth Hege (links) in Ilsfeld-Auenstein.  (Foto: NABU/ Volker Koehler)
Naturkundliche Familienführung mit Elsbeth Hege (links) in Ilsfeld-Auenstein. (Foto: NABU/ Volker Koehler)

Nachts im Salamanderwald

Heimliche Gesellen – hautnah!

Mit 10 TeilnehmerInnen marschierten wir am 15. April 2016 in der Dunkelheit durchs feuchte Köpfertal, um das geheime Leben der Salamander zu beobachten. Begeistert lauschten wir den vielen Informationen von Biologin Cornelia Paukert über den Lurch des Jahres 2016.

So erfuhren wir unter anderem, dass Feuersalamander lebendgebärend sind und ihre kiemenatmenden Larven in fließendes Gewässer absetzen. Erst nach einem Jahr verlässt der Nachwuchs das Gewässer. Tatsächlich konnten wir im Schein der Taschenlampen acht Salamander und etliche Larven entdecken, außerdem noch Wasserskorpione und Bachflohkrebse.

 

Der Feuersalamander fühlt sich kühl, aber nicht schleimig an.  (Fotos: Britta Böhringer-Retter)


Führungen 2016

Martin Feucht vom NABU Schwaigern

 

 

 

 

Martin Feucht vom NABU Schwaigern zeigt lebende Puppen, Raupen und Exponate vom Schmetterling auf der Waldheide


Unsere Grundstücke: Streuobstwiesen, Grünland und Kopfweiden

Fotos: R.Walz und B.Böhringer-Retter


Morgenstimmung im Köpfertal
Morgenstimmung im Köpfertal

Foto: B.Böhringer-Retter