Der Grauspecht - eine kleine Geschichte

Ich bin ein kleiner Grauspecht und lebe in einem Stadtteil mit großen Gärten, Parks und vielen alten Bäumen.

Eines Tages wollte ich in meinem Lieblingsgarten fliegen, um ein paar Ameisen zu naschen. Plötzlich kam ein Autos und ich flog voll dagegen. Danach tat mein Flügel sehr weh und  ich konnte nicht mehr  richtig fliegen.

Ich versuchte verzweifelt von der Straße zu kommen. Zum Glück fand mich eine nette Dame, die mich zu einem Tierarzt brachte. Dort wurde kein Flügelbruch festgestellt, aber ich konnte ihn immer noch nicht richtig bewegen. Dann wurde ich in einen Käfig gesteckt, wo es mir gar nicht gefiel, da ich es hasse, eingesperrt zu sein. Aber es gab ganz viel leckere Mehlwürmer und Drohnenmaden zu fressen! Nach ein paar Tagen, meinte der Mann ich könnte wieder in die Freiheit zurück. Die Türe von der Transportbox öffnete sich und ich war wieder in meinem

Lieblingsgarten. Schnell suchte ich das Weite, damit ich nicht mehr in diesem engen Käfig sitzen muss, und tatsächlich, ich konnte wieder fliegen.

Foto: B.Böhringer-Retter

                                                                                         Der Grauspecht-

ein nicht so häufiger Vertreter der Erdspechte mit anspruchsvollem Lebensraum. Grauspechte sind auf der Oberseite ziemlich einheitlich matt olivgrün. Über den Nacken zum Kopf hin geht diese Färbung in ein helles Grau über, der Kopf wirkt hellgrau. Die spechttypischen Gesichts- und Scheitelzeichnungen sind klein und nicht sehr auffallend. Die Rotfärbung ist beim Männchen auf einen kleinen Fleck im Stirnbereich reduziert, nur ein relativ undeutliches Zügelband und ein ebenfalls wenig auffälliger Bartstreif sind schwarz. Der Schnabel ist dunkel und ganz leicht aufwärts gebogen, die Iris der Augen ist ebenfalls dunkel und schimmert, abhängig vom Lichteinfall, zuweilen leicht rötlich.  Hinterrücken und Bürzel sind heller als das Rückengefieder und weisen meist ein sattes, stumpfes Gelbgrün auf. Der im Vergleich zum Grünspecht etwas längere Schwanz ist wie das Rückengefieder gefärbt, einige der Steuerfedern sind jedoch etwas heller und zudem unregelmäßig hellbraun-gelb gebändert, sodass der Schwanz insgesamt etwas gesprenkelt erscheint. Die Unterseite des Spechtes ist einheitlich und zeichnungslos matt blassgelb, die Kehle ist sehr hell, manchmal fast weiß.

Als Nahrung dienen Ameisen, Insekten, im Winter auch Sämereien.

 


Apfelernte – Impressionen

Fotos: NABU/Guido Löscher



Unsere aktiven Mitarbeiter

 

 

 

 

 

 

 

Alois Hammer aus Horkheim mit einem Schleiereulenkasten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alois Hammer und Franz Harasko in Horkheim beim Vorbereiten  von Nisthilfen für Mehlschwalben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Dietrich Schäfer im Rotbachtal betreut das Projekt "Wasseramsel".

 

 

 

 

 

 

 

Ulf Krolop und Dietrich Schäfer kontrollieren die Wasseramselnester.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieter Sackmann beim Kopfweidenschneiden im Köpfertal

 

 

 

 

 

Unser Baumfachwart Reimund Walz bei der Apfelernte in HN-Sontheim

 



Durchs Heilbronner Köpfertal

Zweite Familienführung durch duftenden Bärlauch

Fotos: NABU/ Britta Böhringer-Retter

Drei Spechtarten waren zu hören, auch die Wildbienen waren aktiv. Und sogar ein Reh in nächster Nähe! Die naturkundliche Führung für Familien verlief optimal. Erst als alle Teilnehmer im Trockenen waren, öffnete Petrus seine Schleusen. Doch zuvor bekamen die Kinder mit ihren Eltern von Elsbeth Hege und Volker Koehler am 30. April 2016 im Heilbronner Köpfertal einiges vermittelt. Dabei war auch Didi, der Distelfink, seines Zeichens Vogel des Jahres 2016. Aufmerksam folgten die Kinder seinen Ausführungen.   vk

 


Führung für Familien in Auenstein

Wer hat schon jemals einen Zilpzalp gesehen?

Zwar war es kalt am 24. April 2016, aber der Wettergott hatte ein Einsehen. Sogar die Sonne kam noch heraus. Vom Sportplatz Tiefenbach ging es den Ochsenweg hinauf. Dass die Bäume noch wenig belaubt waren, hatte durchaus seine Vorteile: Wer hat jemals einen Zilpzalp nicht nur gehört, sondern auch gesehen?  Die Teilnehmer der Führung waren erfreut über den unscheinbaren Vogel im noch dürren Geäst, der aufgrund seines Rufes dennoch eindeutig zu bestimmen war.  Geleitet haben die Führung Elsbeth Hege und Volker Koehler.   vk

 

Naturkundliche Familienführung mit Elsbeth Hege (links) in Ilsfeld-Auenstein.  (Foto: NABU/ Volker Koehler)
Naturkundliche Familienführung mit Elsbeth Hege (links) in Ilsfeld-Auenstein. (Foto: NABU/ Volker Koehler)



Unsere Grundstücke: Streuobstwiesen, Grünland und Kopfweiden

Fotos: R.Walz und B.Böhringer-Retter


Morgenstimmung im Köpfertal
Morgenstimmung im Köpfertal

Foto: B.Böhringer-Retter